Die Harry-Brot GmbH ist eine Großbäckerei mit Sitz in Schenefeld bei Hamburg. Das Unternehmen erzielte mit seinen über 4000 Mitarbeitern im Jahre 2018 mehr als 1 Mrd. Euro Umsatz 2 und ist damit deutschlandweit der größte Backwarenhersteller.

Die Brotprodukte werden an neun Produktionsstandorten in Schenefeld, Hannover, Ratingen seit 1980, Berlin, Wiedemar, Schneverdingen, Osterweddingen, Troisdorf und Soltau gebacken und an über 9300 Geschäfte vertrieben. Bei der Herstellung verzichtet Harry auf den Zusatz von Konservierungsmitteln,[5] verwendet aber in manchen Produkten Emulgatoren.[6] Um die frischen Produkte haltbar zu machen, werden sie pasteurisiert.

Zum Sortiment gehören verschiedene Misch-, Vollkorn- und Toastbrote sowie Sandwich und Brötchen zum Aufbacken.

Täglich werden am Hauptsitz in Schenefeld etwa 250 Tonnen Backwaren hergestellt. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich über Nord-, West- und Ostdeutschland. Außerdem wird nach Österreich, der Schweiz, Dänemark, Frankreich und Tschechien exportiert.

Neben der Zentrale in Hamburg gibt es über 60 Standorte in Deutschland an denen Harry Brot ein hochverfügbares Netzwerk benötigt.

Die RedIP betreuut seit dem Jahre 2019 Harry Brot im Bereich des Netzwerkes, WLAN und der Firewall.

Quelle: Wikipedia

Auf einen Blick

Die digitale Transformation erfasst zunehmend auch das Gesundheitswesen.

Um die Möglichkeiten automatisierter Prozesse künftig optimal ausschöpfen zu können, baut das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift seine IT-Infrastruktur schrittweise aus.

In Hamburg sorgt ein redundant ausgelegtes Netzwerk- Cluster auf Basis der Virtual Services Platform (VSP) 8400 Serie für ausreichende Bandbreiten und eine hohe Portdichte.

Der Netzwerkpartner RedIP unterstützt die Klinik bei der Restrukturierung und dem Betrieb des neuen Netzwerks. Das entlastet die IT-Mitarbeiter im Krankenhaus und reduziert Risiken.

Software-Defined-Networking Architektur ebnet den Weg zu effizienten Krankenhausprozessen

Die digitale Revolution ist in vollem Gange – und gewinnt derzeit auch im Gesundheitswesen enorm an Fahrt. Besonders im stationären Sektor erschließen Prozessautomatisierung und Vernetzung neue Möglichkeiten einer effizienten und effektiven Patientenversorgung. Im Kinderkranken- haus Wilhelmstift in Hamburg betreuen rund 700 Ärzte, Pflege- und Verwaltungskräfte jährlich mehr als 50.000 Patienten unter 16 Jahren. Mit einem hochverfügbaren Netzwerk auf Basis der Software-Defined- Networking-Architektur (SDN Fx) von Avaya hat die Klinik nun ihre digitalen Patientenprozesse auf eine völlig neue Basis gestellt.

Moderne Operationsroboter, elektronische Patientenakten oder telemedizinische Angebote – im Rahmen der stationären Patientenversorgung setzen Krankenhäuser zunehmend auf informationstechnische Unterstützung. Künftig wird die Digitalisierung weitere Spuren hinterlassen: Ein Großteil der deutschen Krankenhausmanager er- wartet, dass sich medizinische Arbeitsabläufe in den kommenden fünf bis zehn Jahren stark verändern werden.

Im Kinderkrankenhaus (KKH) Wilhelmstift ist der Umgang mit digitalen Patientendaten längst an der Tagesordnung. Die Klinik im Hamburger Norden hat sich auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen spezialisiert. Mit Erfolg: Rund 700 Ärzte, Pflege- und Verwaltungskräfte betreu- en jährlich mehr als 50.000 Patienten unter 16 Jahren. Von psychisch beding- ten Essstörungen über Knochenbrüche und Brandverletzungen bis hin zu kom- plexen Fehlbildungen an Händen und Füßen behandeln die Mediziner der zehn Fachabteilungen ein breites Spektrum unterschiedlichster Krank- heitsbilder. „Interdisziplinäre Zusam- menarbeit wird dabei großgeschrie- ben. Sorgfältig aufeinander abge- stimmte Behandlungsabläufe sowie kurze Kommunikationswege garan- tieren eine optimale Versorgung der kranken Kinder“, unterstreicht die Klinikleitung.

„Die Ethernet-Switches der Virtual Services Platform von Avaya überzeugen nicht nur durch hervorragende Funktionalität. Auch preislich hat Avaya die Nase deutlich vorn.“

— Mark Brede, IT-Leiter, Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift

So übermittelt beispielsweise die Radiologie Röntgen- und Ultraschallbilder schon seit mehr als zehn Jahren per Mausklick an die behandelnden Ärzte im Haus. Eine virtualisierte Serverlandschaft, komprimierte Daten und elektronische Archivierungssysteme tragen im KKH Wilhelmstift ebenfalls dazu bei, dass erforderliche Informationen jederzeit auf Knopfdruck verfügbar sind. Und zwar sowohl für die Verwaltung als auch im medizinischen Bereich.

Jährlich betreuen die rund 700 Ärzte, Pflege- und Verwaltungskräfte im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift mehr als 50.000 Patienten unter 16 Jahren.

Gesund unterwegs im Krankenhaus der Zukunft

Für IT-Leiter Marc Brede ist das aber erst der Anfang: „Demnächst wollen wir auf der neonatologischen Intensivstation, die wir in unserer Schwesterklinik im Stadtzentrum von Hamburg betreiben, die digitale Pflegekurve einführen“, sagt er. Das bedeutet: Sämtliche Vitaldaten der Früh- und Neugeborenen, die von den medizin- technischen Geräten aufgezeichnet werden, fließen automatisch in die digitale Kurve ein. Das reduziert das Risiko manueller Eingaben und verschafft Pflegepersonal und Ärzten einen schnellen Überblick über den Zustand der kleinen Patienten. Und zwar auf Dauer: Wenn die Säuglinge die Intensivstation verlassen dürfen und zur Weiterbehandlung in das Wilhelmstift verlegt werden, soll die digitale Patientenkurve auch den Ärzten dort zur Verfügung stehen.

Digitale Fieberkurve reduziert Fehlerrisiken

„Das erfordert jedoch ein hochverfügbares und ausfallsicheres Netz- werk, das die bislang eingesetzten Komponenten nicht abbilden konnten“, folgert Brede. Deshalb entschied das KKH Wilhelmstift, die klinikweite IT-Infrastruktur umfassend zu modernisieren. Die Basis dafür liefert die Software-Defined-Networking- Architektur (SDN Fx) von Avaya. Sie setzt auf Avaya Fabric Connect, einer erweiterten Implementierung der Shortest-Path-Bridging-Technologie (SPB) auf und ebnet in der Hamburger Kinderklinik den Weg zu einer Vielzahl digitaler Prozesse. „Die Ethernet-Switches der Virtual Services Platform (VSP) von Avaya überzeugen aber nicht nur durch hervorragende Funktionalität. Auch preislich hat Avaya damit die Nase deutlich vorn“, lobt Brede.

Bereits 2012 hat die Klinik mit der Restrukturierung des Netzwerks begonnen. Zunächst wurde der alte Netzwerkkern durch zwei redundant aus- gelegte Switches der VSP 7000 Serie abgelöst sowie neue Lichtwellenleiter der Faserklasse OM4 verlegt. Schritt- weise erfolgte anschließend der weitere Ausbau im Edge-Bereich. Aufgrund des steigenden Port-Bedarfs rüstete das KKH Wilhelmstift 2015 das Core-Switch-Cluster erneut auf. Heute sorgen zwei redundant ausgelegte Avaya VSP 8400 Switches in Verbindung mit den Top-of-Rack- Switches der VSP 7000 Serie für aus- reichende Portdichte sowie Bandbreiten von bis zu 40 GBit/s. Auch die Ausfallsicherheit wurde deutlich verbessert. Sollte eines der Geräte im Cluster ausfallen, kann das andere vollautomatisch dessen Funktion übernehmen. „Das neue Hochsicherheitsnetz unterstützt den schnellen Datentransfer zwischen den virtualisierten Servern und entspricht den Vorgaben der Norm 80001-1 für medizinische IT-Netzwerke“, erklärt Felix Kuhr, Geschäftsführer beim Implementierungspartner RedIP GmbH.

Das neue Hochsicherheitsnetz im Kinder- krankenhaus Wilhelmstift entspricht der Norm 80001-1 für medizinische IT-Netzwerke.

Ergebnisse

• Moderne SDN-Fx-Architektur auf Basis von Avaya Fabric Connect

• Hohe Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit

• Bessere Lastverteilung im Netzwerk

• Flexibilität bei Netzwerkerweiterungen und -anpassungen

• Schrittweiser Ausbau des Netzwerkes

• Investitionssicherheit

• Gute Unterstützung durch Netzwerkpartner RedIP

LÖSUNGEN

Virtual Services Platform der 4000, 7000, 8000 und 9000 Serie

Ethernet Routing Switches der 8800 und 4800 Serie

Identity Engines

Gesunde Infrastruktur für die Digitalisierung von Krankenhausprozessen

„Die Segmentierung sorgt für eine bessere Lastverteilung. Außerdem können wir dank Avaya Identity Engine gezielt steuern, wer auf welche Daten und Netzressourcen zugreifen darf.“

Tomas Jessen, Sicherheitsbeauftragter, Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift

„Das neue Hochsicherheitsnetz unterstützt den schnellen Datentransfer zwischen den virtualisierten Servern und entspricht den Vorgaben der Norm 80001-1 für medizinische IT-Netzwerke.“

Felix Kuhr, CEO, RedIP GmbH

Über die KKH Wilhelmstift gGmbH

Das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift ist ein Fachkrankenhaus für Kinder in Hamburg-Rahlstedt mit 231 Planbetten. Mit 10.000 stationären und 42.000 ambulanten Patienten im Jahr zählt die Klinik zu den größten Kinderkrankenhäusern Deutschlands. 700 Mitarbeiter bemühen sich in zwölf Fach- abteilungen um das physische und psychische Wohl der jungen Patienten.

Dazu werden unter anderem Betten für schwer brandverletzte Kinder sowie ein Level-1-Perinatalzentrum vorgehalten. Träger ist die Katholische Kinderkranken- haus gGmbH. Das Haus ist gemeinsam mit dem Marienkrankenhaus Hamburg und dem Marien-Krankenhaus Lübeck Teil der ANSGAR GRUPPE, eines Verbunds von katholischen Krankenhäusern. Weitere Informationen finden Sie unter www.kkh-wilhelmstift.de.

Über Avaya

Avaya ist ein führender, weltweiter Anbieter von Lösungen und Services für die Kunden- und Teambindung, die in einer Vielzahl flexibler standortbasierter oder Cloud-Optionen zur Verfügung stehen. Die fabricbasierten Networking- Lösungen von Avaya helfen, den Einsatz wichtiger Unternehmensanwendungen und IT-Services zu vereinfachen und zu beschleunigen. Weitere Informationen finden Sie

auf www.avaya.com/de.

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