Hochverfügbarkeitsnetzwerke

Seit Jahren wird im Unternehmensumfeld auf Virtualisierung gesetzt. Durch die Virtualisierung von Servern kann der vorhandene Platz im Serverraum optimal verwendet werden. Die Virtualisierung führt in vielen Fällen zusätzlich noch zu einer Reduzierung des Stromverbrauchs. Die Erstellung einer neuen virtuellen Maschine (VM) ist in kürzester Zeit abgeschlossen, sodass auf der VM neue Dienste und Applikationen in Betrieb genommen werden können. Dieses führt unweigerlich dazu, dass immer mehr Aufgaben auf unterschiedlichen Diensten basieren. Die Business Prozesse eines Unternehmens sind daher stärker als je zuvor von den im Unternehmen eingesetzten Applikationen abhängig. Ob Email, digitales Telefonbuch, Telefonie oder Daten/Informationen, alle benötigen das Datennetzwerk um für die Mitarbeiter des Unternehmens einen Mehrwert darstellen zu können. Ist nur ein Dienst nicht erreichbar können ganze Business Prozesse betroffen sein und den Profit eines Unternehmens mindern. Verantwortliche sollten die Abhängigkeit vom Datennetzwerk erkennen und Ihre Infrastruktur hochverfügbar auslegen. Doch was bedeutet es Hochverfügbarkeitsnetzwerke zu planen?

Die Mitarbeiter der RedIP GmbH sind Experten auf diesem Gebiet. Sie planen Hochverfügbarkeitsnetzwerke und setzen die Planung später um.

Experten bei der Arbeit

In einem aktuellen Projekt wird durch uns die Anbindung zwischen dem Core-Switch-Cluster und dem neuen Server-Switch-Cluster geplant. Hierbei kommt es auf die richtige Kalkulation der Bandbreiten und Redundanzmechanismen an, sodass kein Flaschenhals entstehen kann und in entscheidenen Situationen das Netzwerk genügend Bandbreite liefert. In diesem Projekt sollen zwei Avaya VSP 8400 Core-Switches mit zwei Avaya VSP 7000 Server-Switches redundant verbunden werden. Die Geräte unterstützten derzeit Bandbreiten von bis zu 40 GBit/s. Diese werden auch benötigt werden um den schnellen Transfer von Daten zwischen den ESX-Systeme, sowie den schnellen Zugriff durch Anwendern in Spitzenzeiten garantieren zu können.

Bei der Planung von Hochverfügbarkeitsnetzwerken ist es wichtig zu beachten, dass die Hochverfügbarkeit im Datennetzwerk nur so hoch sein kann, wie das schwächste Glied in der Kette. Sind beispielsweise beide Coreswitches in dem gleichen Rechenzentrum positioniert kann bei einem Brand oder Wassereinbruch in diesem Raum die Verfügbarkeit nicht garantiert werden. Es sollte nach Möglichkeit immer eine Georedundanz in Betracht gezogen werden.